Spitzhammer, Schieferhammer und Klauenhammer
geschrieben in Werkzeuge | von eingereicht | Februar 16, 2010 | Kommentare deaktiviert
Ein Hammer ermöglicht es ein hohes Quantum an kinetischer Energie aufzubringen, um etwas zu bearbeiten,zerstören oder um energieübertragend auf feste Körper einwirken zu können.
Schon die Freimaurer erkannten den zweckgemäßen Einsatz des Spitzhammers in der Erläuterung ihres Wappens. Der Spitzhammer, heute auch Dachziegelhammer genannt, wurde dafür verwendet allen überflüssigen „Stoff“ abzubauen damit das Winkelmaß leicht und passend angelegt und sauber gearbeitet werden kann.
Heutzutage übernimmt diesen Job jedoch meist der Schieferhammer, der weitaus mehr kann als sein Vorgänger, der lediglich noch dazu genutzt wird um kleinere Löcher zu schlagen oder Dachziegel in zwei zu teilen.
Der Schieferhammer schneidet bis zu 7 mm starkes Schieferartiges Material, kann Materialien mit der einen Seite des Kopfes lochen und auch nageln. In der Mitte befindet sich meist ein Nagelzieher, womit der Dachdecker bei diesem Hammer vier Werkzeuge in einem hat. Einige der Schieferhammer sind in einem ausgewogenem 50:50 Balance Verhältnis von Hammerkopf und Spitze, für ein ergonomisches Arbeiten geschmiedet worden.
Diese Schieferhammer gibt es für Rechts-und Linkshänder oder solche die in der Reihnischen Form gebaut wurden,hier befindet sich der Wartenschliff nur auf einer Seite,zum beidseitigem arbeiten an der Haubrücke.
Der Klauenhammer auch bekannt als Zimmermannshammer oder Latthammer kann jeh nach Materialbeschaffenheit ein echtes Schwergewicht unter den Hammern sein. Das Durchschnittsgewicht liegt hier zwischen 450 und 900 gram,beim Schieferhammer sind es ca. 600-650 gram und bei dem Dachziegelhammer sind es nur etwa 360 bis 740 gram. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel.
Ein guter Klauenhammer ist mit einem Dauermagneten ausgestattet um ein bessere Handhabung beim Nagel einschlagen zu gewährleisten.Diese Schlagfläche nennt man Bahn,die gegenüberliegende, einem keilförmig zulaufenden, gespreiztem Teil nennt man Finne,
einer Art Klaue mit muldenförmigen Keilschlitz um alte oder verbogene Nägel ohne weiteres Werzeug ziehen zu können.
Gute Hammer zeichnen sich durch ihre Materialien aus. Der Stiel sollte aus Stahl wie z.B. gehärtetem Eisen,Glasfaser oder Holz sein. Wobei hier Esche oder Hickory Holz vom Vorteil wären, da diese Arten für haltbare und belastbare Qualität stehen. Die Griffe sind entweder aus Weich-Pvc oder Leder,mit oder ohne ergonomisch geformten Griff. Die neueste Generation des Klauenhammers gibt es auch schon mit Anti Vibrationsgriff für ermüdungsfreies und rückschlagfreies arbeiten.
- was hat es mit den löchern in einem schieferhammer auf sich
- Vorteil Latthammer Klauenhammer
- spitz und schieferhammer
- Der Schieferhammer
- spitzhammer
- freimaurerei spitzhammer
- Klauenhammer
- haubrücke zum löcherschlagen
- linkshänder zimmermannshammer
- zimmermannshammer linkshänder
Schlagwörter: Dachziegelhammer > Hammer > Klauenhammer > Nagel > Schieferhammer > Spitzhammer > Werkzeug > Zimmermannshammer
